Seit April 2026 verantwortet die COMPASS GROUP Deutschland GmbH die gastronomische Versorgung im PRISMA – zunächst in Form einer Kaffeebar, seit dem 2. Mai auch mit dem Restaurant. Wie fällt die erste Zwischenbilanz aus? Sven Achstaller, Gebietsleiter bei der zur COMPASS Group Deutschland gehörenden Eurest Deutschland GmbH, und Michael Deininger, Betriebekoordinator bei Eurest, blicken im Interview auf die ersten Monate im PRISMA zurück.
PRISMA: Herr Achstaller, Herr Deininger, Sie sind jetzt etwas mehr als ein Vierteljahr im PRISMA – wie läuft‘s?
Michael Deininger, Betriebekoordinator Eurest: Wir sind sehr zufrieden. Nachdem es im April mit einer Kaffeebar und einem kleinen Verpflegungsangebot für die Handwerker im PRISMA losging, ist seit Mai das Restaurant im Betrieb. Die meisten unserer Kunden arbeiten in den Büros hier im PRISMA und von diesen haben wir sehr positive Rückmeldungen erhalten. Auffällig ist, dass der Anteil der Gäste aus der Nachbarschaft zuletzt gestiegen ist.
Sven Achstaller, Gebietsleiter Eurest: Wir erhalten Catering-Aufträge aus dem Gebäude, etwa für Meetings oder Veranstaltungen. Auch bei der Laufkundschaft haben wir uns schon einen guten Ruf erarbeitet. Da kommen zum Beispiel Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Behörden, die ihren Standort in der Nähe haben, vorbei. Wenn die letzten Baumaßnahmen im PRISMA abgeschlossen sind, werden wir unsere Marketingaktivitäten verstärken und ich bin sehr optimistisch, dass wir dann noch weitere Gäste gewinnen werden.
PRISMA: Welche Gerichte bieten Sie im Restaurant an?
Michael Deininger: Wir haben drei Menülinien im Angebot – einen Bowl-Counter, an dem sich die Gäste ihre Bowl auf Wunsch auch selbst zusammenstellen können. Dann gibt es eine Linie mit eher traditionellen Gerichten – Schnitzel, Currywurst, Pommes frites. Und wir haben noch unseren Ofen, in dem wir Aufläufe garen oder Pizza, Flammkuchen und Pinsa backen können. Über die App „Time to Eat!“, die es auch als Web-Anwendung gibt, können sich Interessierte den aktuellen Speiseplan ansehen und ihre Speisen auch bezahlen. Mittagstisch gibt es bei uns aktuell von Montag bis Freitag zwischen 11:30 Uhr und 13:30 Uhr, die Kaffeebar ist von 7:30 Uhr bis 15:00 Uhr geöffnet.
PRISMA: Welche Voraussetzungen bietet das PRISMA, die gut zu Ihrem Restaurantkonzept passen?
Sven Achstaller: In manchen anderen Kantinen und Betriebsrestaurants, in denen wir arbeiten, merkt man, dass die Räumlichkeiten bereits über einen längeren Zeitraum genutzt wurden. Einige haben auch diesen typischen Kantinen-Charakter, der vielleicht nicht mehr ganz zeitgemäß ist. Das ist im PRISMA ganz anders. Hier haben wir einen sehr modernen Restaurant-Charakter – und diese Modernität ist für uns sehr wichtig. Das Restaurant wirkt hell und einladend und strahlt damit eine positive Atmosphäre aus.
PRISMA: Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen Sie im PRISMA?
Sven Achstaller: Insgesamt sechs Personen – Barista, Spülkräfte, Küchenhilfen und Köche –, die flexibel einsetzbar sind.
PRISMA: Wenn Sie jetzt auf die ersten Monate im PRISMA zurückblicken – worauf sind Sie besonders stolz?
Sven Achstaller: Ich bin stolz darauf, dass unser Einstand hier von null auf hundert geklappt hat. Da haben Michael und sein Team eine tolle Arbeit geleistet.
Michael Deininger: Ja, danke! Und wenn die letzten Bautätigkeiten abgeschlossen sind, wird das die bereits jetzt sehr ansprechende Optik unterstützen. Darauf freue ich mich!
PRISMA: Wir sind jetzt mal ganz neugierig: Welches Gericht wird denn am häufigsten bestellt?
Michael Deininger: Am beliebtesten sind die Klassiker: Schnitzel mit Pommes frites und Currywurst mit Pommes frites. Aber auch unsere Pinsas und Pizzas kommen gut an. Und natürlich typisch regionale Gerichte wie Frankfurter Grüne Soße mit Eiern und Kartoffeln.
PRISMA: Welche Pläne haben Sie nach dem erfolgreichen Start für die nächsten Monate?
Sven Achstaller: Wir werden die Ansprache weiterer Gäste aus der Umgebung verstärken. Unsere Marketingmaßnahmen umfassen auch Außenwerbung am S-Bahnhof Niederrad oder den Einsatz eines Foodtrucks hier am Haus. Jeden Monat haben wir eine spezielle Food-Aktion, aktuell zum Beispiel „Urlaub auf dem Teller“, in deren Rahmen wir türkische Spezialitäten anbieten. Mittelfristig planen wir After-Work-Partys oder Public Viewings – da gibt es viele Möglichkeiten.
Michael Deininger: Im PRISMA gibt es jetzt ja auch einen Barbecue-Platz, den jeder frei nutzen kann. Die passenden Speisen können die Grillfans bei uns bekommen. Wir sind sehr gespannt, wie diese Möglichkeit angenommen wird.
PRISMA: Lieber Herr Achstaller, lieber Herr Deininger, vielen Dank für das Gespräch!