„Ein Ort für modernes Arbeiten und echte Begegnung“: Lions Club Neues Frankfurt zu Gast im PRISMA

08.09.2026

Der Lions Club Neues Frankfurt hat seinen jüngsten Clubabend am 7. September 2026 im PRISMA verbracht. Zum Auftakt stellte Holger Hosang, Managing Partner bei Sonar Real Estate, den Mitgliedern die Revitalisierung und das Nutzungskonzept des Gebäudes vor. Anschließend führte er die Gäste durch das PRISMA, bevor der Club den Abend bei einem gemeinsamen Essen im Restaurant ausklingen ließ. 

Im Interview berichten Dr. Dirk Schlatter (im Bild oben), Präsident des Lions Club Neues Frankfurt seit Juli 2026, und Mike Schulz (im Bild unten), Präsident von Juli 2025 bis Juni 2026, welche Eindrücke sie mitgenommen haben – und was ein Bürogebäude heute aus ihrer Sicht bieten muss. 

PRISMA: Herr Dr. Schlatter, Herr Schulz, Sie haben das PRISMA bei Ihrem Clubabend mehrere Stunden lang erlebt. Was war Ihr erster Eindruck?

Dirk Schlatter: Für mich war der Besuch fast wie ein kleines Homecoming. Ich habe vor mehr als 15 Jahren zweieinhalb Jahre lang als externer Berater für die DekaBank in dem Gebäude gearbeitet. Entsprechend spannend war es zu sehen, was sich inzwischen verändert hat. Gerade der Innenraum hat mit dem früheren Erscheinungsbild nicht mehr viel gemeinsam. Man erkennt sehr deutlich den Ansatz, aus einem klassischen Bürogebäude einen zeitgemäßen Ort für modernes Arbeiten zu machen. Die Gestaltung der Bürobereiche erinnert mich an moderne Flächen, wie man sie heute bei Banken oder Beratungsgesellschaften findet – und das ist ausdrücklich positiv gemeint. In solchen Umgebungen arbeitet es sich aus meiner Sicht wesentlich angenehmer als in den klassischen Bürostrukturen von früher.

Mike Schulz: Ich arbeite in der Nähe und kannte das PRISMA bislang vor allem von außen. Umso größer war der Überraschungseffekt beim Betreten des Gebäudes. Von außen lässt sich kaum erahnen, wie großzügig und offen das Atrium im Inneren ist. Obwohl es sich um ein Bestandsgebäude handelt, fühlt sich vieles wie bei einem Neubau an. Besonders interessant finde ich, dass hier nicht nur die eigentlichen Büroflächen betrachtet werden, sondern auch die Bereiche dazwischen: Das sind Orte für Begegnung, für informelle Gespräche oder für eine kurze Pause. Das schafft eine ganz andere Atmosphäre.

PRISMA: Holger Hosang hat Ihnen zuvor die Revitalisierung des Gebäudes vorgestellt. Was ist Ihnen aus der Präsentation besonders in Erinnerung geblieben?

Dirk Schlatter: Mich hat vor allem beeindruckt, wie systematisch bei der Revitalisierung vorgegangen wurde. Bevor einzelne Maßnahmen entwickelt wurden, wurde zunächst sehr genau analysiert, wie das Gebäude funktioniert und wo Potenziale liegen. Interessant fand ich insbesondere, was sich mit moderner Gebäudetechnik auch bei einer bestehenden Immobilie energetisch erreichen lässt. Das war für mich ein Aspekt, den man als Außenstehender in dieser Tiefe normalerweise gar nicht wahrnimmt.

Mike Schulz: Das ging mir ähnlich. Bei einer Sanierung denkt man zunächst vielleicht an neue Böden, neue Wände und eine modernere Gestaltung. Hier geht es aber deutlich weiter. In der Präsentation wurde sehr anschaulich, welchen Stellenwert Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und die langfristige Nutzung des Bestands haben. Das macht die Revitalisierung für mich besonders interessant.

PRISMA: Wir erleben derzeit eine intensive Diskussion darüber, was ein Büro bieten muss, damit Menschen gern dorthin kommen. Welche Rolle spielt die Qualität des Arbeitsumfelds aus Ihrer Sicht?

Dirk Schlatter: Sie ist ein wichtiger Faktor – wenn auch natürlich nicht der einzige. Bei der Entscheidung für einen Arbeitgeber spielen Aufgaben, Karrierechancen, Vergütung und Unternehmenskultur wichtige Rollen. Aber auch die Frage, wo und wie ich meinen Arbeitsalltag verbringe, ist relevant. Gerade durch die stärkere Nutzung des Homeoffice haben sich die Ansprüche an Büroflächen verändert: Wenn ich ins Büro komme, muss mir dieser Ort einen Mehrwert bieten. Ein attraktives Arbeitsumfeld kann deshalb durchaus ein Faktor sein, der am Ende den Ausschlag gibt.

Mike Schulz: Ein gutes Büro erhöht aus meiner Sicht auch die Bereitschaft, freiwillig vor Ort zu arbeiten. Wenn ich zu Hause arbeiten könnte, im Büro aber sehr gute Arbeitsbedingungen, meine Kolleginnen und Kollegen und gleichzeitig eine angenehme Atmosphäre vorfinde, gibt es gute Gründe, trotzdem dorthin zu fahren. Gerade deshalb ist das Umfeld heute wichtiger als vielleicht noch vor einigen Jahren.

PRISMA: Was macht für Sie dabei den Unterschied zwischen einem reinen Arbeitsplatz und einem Ort, an dem man sich gern länger aufhält?

Dirk Schlatter: Für mich sind es auch vermeintlich kleine Dinge. Ich finde beispielsweise das Gym und die Möglichkeit, sich nach dem Sport oder einer Fahrt mit dem Fahrrad umzuziehen und zu duschen, sehr attraktiv. Wer einen langen Arbeitstag und vielleicht noch einen entsprechenden Arbeitsweg hat, bekommt Sport sonst oft nur schwer in den Alltag integriert. Wenn solche Angebote unmittelbar am Arbeitsplatz vorhanden sind, lassen sich Arbeit und persönlicher Alltag deutlich besser miteinander verbinden.

Mike Schulz: Hinzu kommen die Aufenthaltsbereiche. Ich kann mir das Atrium mit der geplanten Begrünung sehr gut als einen Ort vorstellen, an dem man sich auch nach einem Termin noch zusammensetzt, etwas liest oder mit Kolleginnen und Kollegen spricht. Wenn Möblierung, Licht und Atmosphäre stimmen, entsteht dort eine Aufenthaltsqualität, die weit über den klassischen Büroarbeitsplatz hinausgeht. Und auch die Gastronomie gehört für mich dazu. Wir waren mit dem Essen und dem Service an unserem Clubabend ausgesprochen zufrieden.

PRISMA: Auch Begegnung und Austausch spielen in modernen Bürokonzepten eine größere Rolle. Erleben Sie das ebenfalls?

Dirk Schlatter: Unbedingt. Ein wichtiger Grund, ins Büro zu kommen, ist für mich der persönliche Austausch. Man trifft einen Kollegen auf einen Kaffee, kommt ins Gespräch und landet irgendwann bei Themen, die in einem geplanten Teams-Call oder einer E-Mail möglicherweise nie aufgekommen wären. Das ist für die Zusammenarbeit wichtig – ganz unabhängig vom menschlichen Aspekt. Entscheidend ist deshalb eine gute Mischung: offene Bereiche für Austausch, Besprechungsräume und gleichzeitig Möglichkeiten, sich für konzentriertes Arbeiten oder einen Call zurückzuziehen.

Mike Schulz: Genau diese unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten werden immer wichtiger. Desksharing und Homeoffice führen dazu, dass Büroflächen heute anders geplant werden als früher. Nicht jeder braucht dauerhaft denselben Schreibtisch, gleichzeitig müssen aber genügend passende Bereiche für unterschiedliche Tätigkeiten vorhanden sein. Viele Unternehmen befinden sich dabei noch in einer Findungsphase. Umso hilfreicher ist es, wenn ein Gebäude die notwendige Flexibilität grundsätzlich ermöglicht.

PRISMA: Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit bei der Attraktivität eines Bürogebäudes?

Dirk Schlatter: Ich würde dabei zwischen zwei Ebenen unterscheiden. Die eine erlebt man unmittelbar: Natürliche Materialien, Pflanzen und eine angenehme Gestaltung tragen dazu bei, dass man sich in einem Gebäude wohlfühlt. Daneben gibt es die messbaren Faktoren wie Energieverbrauch oder CO₂-Emissionen. Diese spielen insbesondere für Unternehmen und bei der Entscheidung für einen Standort eine zunehmend wichtiger werdende Rolle. Für den einzelnen Mitarbeiter ist ihre Bedeutung sicherlich unterschiedlich stark ausgeprägt, aber das Thema wird aus meiner Sicht weiter an Bedeutung gewinnen.

Mike Schulz: Gerade für Unternehmen ist Nachhaltigkeit heute relevant, etwa wenn sie ihre CO₂-Bilanz betrachten und entsprechende Ziele verfolgen. Gleichzeitig steigt auch in der Gesellschaft das Bewusstsein für das Thema. Deshalb glaube ich, dass die Bedeutung nachhaltiger Gebäude weiter zunehmen wird.

PRISMA: Ein weiterer Punkt ist die Lage. Wie bewerten Sie die Erreichbarkeit des PRISMA?

Mike Schulz: Die Erreichbarkeit ist sehr gut. Das gilt für Pendler ebenso wie für Menschen aus Frankfurt. Besonders interessant finde ich die Nähe zum Flughafen – beispielsweise für Unternehmen, die Gäste für ein Tagesmeeting empfangen. Von dort ist man sehr schnell im PRISMA, ohne zunächst durch die gesamte Innenstadt fahren zu müssen. Hinzu kommen die Anbindung an die Innenstadt und die vorhandenen Parkmöglichkeiten.

Dirk Schlatter: Ich kenne den Standort noch aus meiner früheren Zeit hier und kann das bestätigen. Sowohl mit dem Auto als auch mit der S-Bahn ist das Gebäude sehr gut erreichbar.

PRISMA: Wie fällt Ihr Fazit zum Clubabend im PRISMA aus?

Dirk Schlatter: Für uns hat der Ablauf sehr gut funktioniert. Nach der Präsentation und der Führung konnten wir im Restaurant in unseren eigentlichen Clubabend übergehen und unsere internen Themen besprechen. Dadurch hatten wir beides: einen interessanten Einblick in das Gebäude und anschließend genügend Raum für den Austausch im Club. Und auch kulinarisch wurden unsere Erwartungen deutlich übertroffen.

Mike Schulz: Dem kann ich mich nur anschließen. Die Präsentation war informativ und kurzweilig, die Führung hat einen sehr guten Eindruck vom Gebäude vermittelt und das Essen war hervorragend. Auch der Service war sehr aufmerksam. Insgesamt war das für uns ein sehr gelungener Abend.

PRISMA: Zum Abschluss: Wenn ein Unternehmen derzeit neue Büroflächen in Frankfurt sucht – warum sollte es sich das PRISMA anschauen?

Dirk Schlatter: Weil hier aus meiner Sicht die wesentlichen Anforderungen an ein modernes Bürogebäude zusammenkommen: gute Erreichbarkeit, zeitgemäße Arbeitswelten, Angebote über den eigentlichen Arbeitsplatz hinaus und ein durchdachtes Nachhaltigkeitskonzept. Natürlich kann man bei einzelnen Gebäuden immer ein besonderes Extra finden – entscheidend ist aber das Gesamtpaket. Und das finde ich beim PRISMA sehr überzeugend.

Mike Schulz: Man hat hier einen interessanten Mix aus Bestand und Neubauqualität. Das Gebäude ist zwar nicht neu errichtet; durch die umfassende Revitalisierung können Mieter aber Flächen beziehen, die sich wie ein Erstbezug anfühlen und noch sehr individuell auf die eigenen Anforderungen zugeschnitten werden können. Dazu kommen die Erreichbarkeit, die Parkmöglichkeiten und die zusätzlichen Angebote im Gebäude. Wer aktuell nach Büroflächen in Frankfurt sucht, sollte sich das PRISMA deshalb aus meiner Sicht auf jeden Fall anschauen.

PRISMA: Herr Dr. Schlatter, Herr Schulz, vielen Dank für das Gespräch!

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